Israel. Die multikulturelle Gesellschaft

Vortrag von Oliver Vrankovic am 02. Juli in Mannheim.

In Israel treffen auf engstem Raum westliche und orientalische Denk- und Verhaltensweisen, unterschiedliche Religionen, An-schauungen und Kulturen aufeinander. Die Identitätsfrage beschäftigt das Land mehr als jede andere Frage und ist in jeden Konflikt verwoben. Die multikulturelle und multiethnische Vielfalt macht es unmöglich DEN Israeli zu bestimmen. Bestehende Gräben zwischen Säkularen, National-Religiösen, Ultraorthodoxen und Arabern werden ständig vertieft und zugeschüttet. Gleichzeitig verlaufende Desintegrations- und Integrationsprozesse zeichnen das Land.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Impressionen von der Mitgliederehrung am 11. April im Jüdischen Gemeindezentrum Mannheim:

„Wehret den Anfängen - BDS ist Antisemitismus pur"

80 Jahre Novemberpogrome.

Die beiden Vizepräsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Parlamentarischer Staatssekretär Christian Lange (SPD) und die stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gitta Connemann (CDU), erklären anlässlich des 80. Jahrestags des 9. November 1938:

"Der 9. November 1938 ist einer der dunkelsten und schlimmsten Tage in der Geschichte unseres Landes. In der Reichspogromnacht brannten überall Synagogen und jüdische Einrichtungen. Wohnungen und Geschäfte wurden geplündert und zerstört, Tausende von Juden verhaftet und Hunderte getötet - alles unter den Augen der Öffentlichkeit. Es war ein staatlich inszenierter Zivilisationsbruch, nicht nur verübt von fanatischen Nationalsozialisten, sondern auch von Menschen, die bis dahin Nachbarn waren. Das erfüllt uns auch nach 80 Jahren mit Scham und Entsetzen".

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