Im Schatten des Kniefalls von Warschau

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9. Juni 1973: Vor 40 Jahren besuchte mit Willy Brandt das erste Mal ein amtierender Bundeskanzler Israel.

 

WBBlickt man zurück auf die Kanzlerschaft von Willy Brandt, überragt ein Thema alle anderen: die neue Ostpolitik. Die Glaubwürdigkeit gegenüber der Sowjetunion und seiner damaligen Verbündeten bekam diese neuen Politik nicht zuletzt durch den Kniefall von Warschau, mit dem sich Willy Brandt 1970 im Namen der Bundesrepublik vor den Opfern des 2. Weltkriegs und des Holocausts verneigte.


Weit weniger bekannt ist, dass Willi Brandt auch der erste amtierende Bundeskanzler war, der Israel einen Staatsbesuch abstattete. Sein Wille zur Aussöhnung zwischen Deutschen und Israelis war über jeden Zweifel erhaben. 1971 betonte er in seiner Ansprache zur „Woche der Brüderlichkeit“: „ Die Juden, nicht nur in Israel, sind Opfer, während die Deutschen die Verantwortung tragen. Hier hilft kein Hinweis auf eine Jugend, der die Freiheit der Unbefangenheit gegeben sei. Niemand ist aus der Haftung der Geschichte entlassen.“

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